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Lutry
Das Wappen von Lutry im Kanton Waadt (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geteilt von Rot und Silber
HBLS, Bd. 4, S. 750–751 — „LUTRY“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Man fand in Le Chätclard und Montagny Refugien und Gräber aus der neolithischen Zeit, ferner eine Pfahlbaustation oberhalb Montagny. An verschiedenen Orten stiess man auf Spuren römischer Niederlassungen; so entdeckte man besonders das Teilstück eines Aquaedukts in Le Chätelard, mit Ziegeln und Münzen. Burgundergräber am gleichen Ort. L. war 908 eine der Residenzen der Könige von Burgund. König Rudolf III. schenkte den Abteien Savigny und St. Maurice einen Teil seiner dortigen Güter. So wurde letztere Besitzerin von Montagny; sie trat es aber 1263 an das Priorat Lutry ab. Die Abtei Savigny erhielt die Kirche von Lutry, die wahrsch. auf römischen Fundamenten gebaut und dem hl. Martin geweiht war; sie fügte ihr ein Benediktinerpriorat an, LUTSTORF. Bürgerliches Geschlecht der Stadt das bis zur Reformation bestand. Bern, das, unbekannter Herkunft, Der grösste Teil der königlichen Domäne ging nach erstmals mit. Peter, Mitglied der CG dem Tode Rudolfs III. an Kaiser Heinrich III. über, 1446, erscheint. Im 16. Jahrh. war es der sie dem Herzog Rudolf von Rheinfelden schenkte. noch mehrfach im Gr. Rat vertreten. […]
HBLS, Bd. 4, S. 750–751 — „LUTRY“ · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Stadt und Gem. Lustriacum 908. Man fand in Le Chätclard und Montagny Refugien und Gräber aus der neolithischen Zeit, ferner eine Pfahlbaustation oberhalb Montagny. An verschiedenen Orten stiess man auf Spuren römischer Niederlassungen; so entdeckte man besonders das Teilstück eines Aquaedukts in Le Chätelard, mit Ziegeln und Münzen. Burgundergräber am gleichen Ort. L. war 908 eine der Residenzen der Könige von Burgund. König Rudolf III. schenkte den Abteien Savigny und St. Maurice einen Teil seiner dortigen Güter. So wurde letztere Besitzerin von Montagny; sie trat es aber 1263 an das Priorat Lutry ab. Die Abtei Savigny erhielt die Kirche von Lutry, die wahrsch. auf römischen Fundamenten gebaut und dem hl. Martin geweiht war; sie fügte ihr ein Benediktinerpriorat an, LUTSTORF. Bürgerliches Geschlecht der Stadt das bis zur Reformation bestand. Bern, das, unbekannter Herkunft, Der grösste Teil der königlichen Domäne ging nach erstmals mit. Peter, Mitglied der CG dem Tode Rudolfs III. an Kaiser Heinrich III. über, 1446, erscheint. Im 16. Jahrh. war es der sie dem Herzog Rudolf von Rheinfelden schenkte. noch mehrfach im Gr. Rat vertreten. […]
HBLS, Bd. 4, S. 750–751 — „LUTRY“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
908 · Lustriacum 908
HBLS, Bd. 4, S. 750–751 — „LUTRY“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 750–751 — „LUTRY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934