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Tolochenaz
Das Wappen von Tolochenaz im Kanton Waadt (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine Burg, ein na tu ri
HBLS, Bd. 7, S. 35–36 — „TOLOCHENAZ“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Der Ort reicht in die ältesten Zeiten zurück. Eine kleine Pfahlbaustation wurde dort 894 ausgegraben. Ein Gräberfeld auf dem Crêt du Boiron aus der Bronzezeit mit Bestattungs- und Brandgräbernwurde 1823-1907 mehrmals untersucht. Auf dem Weg von St. Prex nach Joulens fand man Ueberreste einer römischen Schmiede. Römischer Friedhof auf dem Crêt du Boiron. An gleicher Stelle im «Bourg de Martherey» und am Standort des heutigen Friedhofs gab es burgundische Gräber; eine Gürtelplatte stellt eine Betende dar. Eine gefälschte Urkunde berichtet, dass König Guntram 594 dem Kloster St. seine in Burgund Güter schenkte, darunter ein Landgut in T. 961 gehörte die villa dem Bischof Meinier, der sie den Domherren von Lausanne ab trat. Diese liessen T. von da an durch einen Meier verw alten. Die Kirche gehörte bis 1536 ebenfalls dem Domkapitel, aber die Ortsbevölkerung hatte seit der Gründung von Morges, Ende.des 13. Jahrb., bedeutend abgenommen, so dass man 1453 nur noch 7 Herde zählte. So wurde T. mit Morges vereinigt. Die Berner behielten die Güter des Kapitels; 1802 verkaufte der Staat Waadt das Gut samt dem alten Meierhaus. — DHV. [M. R.] TO MAM ICHEL. […]
HBLS, Bd. 7, S. 35–36 — „TOLOCHENAZ“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 35–36 — „TOLOCHENAZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934