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Steinhausen
Das Wappen von Steinhausen im Kanton Zug (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein stehender brauner Steinbock
HBLS, Bd. 6, S. 561–562 — „STEINHAUSEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Die Gegend war schon in der jüngern Steinzeit bewohnt, wie die Pfahlbauausgrabungen am Rothenbach in neuester Zeit ergaben. — Zuger Nbl. 1928, p. 53-56. — In einer Bulle des Gegenpapstes Calixtus III. von 1173 ist unter den Kirchen, die dem Stifte St. Blasien gehörten, auch diejenige von St. angeführt. Die Grundherrlichkeit besassen schon früh die Habsburger, die sie den Herren von Hünenberg zu Lehen gaben. Die (Esterreicher behielten die hohen Gerichte, die später an Zug und im obern Teil bis zur Mitte des Dorfes an Zürich übergingen. Ein Teil der Güter war Besitztum der Fraum ü n sterab tei in Zürich (1358-1372), die sie 1372 der Familie Schulthess, und diese 1483 an die Segesser von Aarau verkaufte. Alle Besitzungen und Rechte, welche die Segesser, ein Konrad Meier in Zürich, die Abtei von St. Blasien und das Kloster Kappel in St. innehatten, erw arb nach und nach die Stadt Zug, die 1485 eine Vogtei errichtete und durch einen Vogt verw alten liess. Seit 1798 ist St. eine eigene polit. Gemeinde. Das Kollaturrecht kam mit dem Kauf der Besitzungen von St. Blasien am 9. II. 1470 an die Stadt Zug, welche es 1805 der Gem. St. um 4000 11. ab trat. […]
HBLS, Bd. 6, S. 561–562 — „STEINHAUSEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 561–562 — „STEINHAUSEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934