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Boniswil
Das Wappen von Boniswil im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Auf grünem Boden stehend (in rot?) eine (weisse?) En te
HBLS, Bd. 2, S. 323–324 — „BONISWIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit. Gemeinde. 1275 Bonolswile, 1331 Bonoltzwile, 1360 Boloschwile und Bonoltswile. B., selber ohne Burg und Ministerialen, gehörte mit Twing und Gericht zur Herrschaft Trostberg, die vor dem Sempacherkrieg durch Erbschaft an die Ritter von Rinach gelangt war und von diesen 1486 an die Herren von Hallwyl überging. Der Zehnten von B. wurde schon 1485 durch Dietrich von Hallwyl der Kirche Seengen vergabt. Die heute nicht mehr vorhandene St. Blasius-Kapelle war um 1360 nach dem Markenbuche des Bistums Konstanz eine Filiale der Pfarrei Seengen, deren Kollatur 1302 der in den Orden tretende Berchtold von Eschlbach dem Johanniterhause Hohenrain übertragen hatte. Ein Teil von B. war nach Leutwil pfarrgenössig und wurde 1842 der Kirche Seengen zugeteilt. Ein Dekret von 1898 hat mit B. auch Alliswil verschmolzen. — Vergl. Arg. VI, XXI, XXV III.— Merz: Burganlagen. — Merz: Gemeindewappen des Kts.Aargau. [O.M.] BONIVARD. Adelige Familie aus Savoyen. Wappen: von Gold mit durchgehendem schwarzem Kreuz, belegt mit 5 silbernen Muscheln. Drei Mitglieder des Geschlechts traten in Beziehungen zu Genf als Pröpste von St. Viktor im 15. und 16. Jahrh. — 1. […]
HBLS, Bd. 2, S. 323–324 — „BONISWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1275 · Bonolswile 1275, Bonoltzwile 1331, Boloschwile 1360
HBLS, Bd. 2, S. 323–324 — „BONISWIL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 323–324 — „BONISWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934