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Endingen
Das Wappen von Endingen im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →gespalten von Silber mit halber ro ter Lilie am Spalt und Gold
HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Zur nächsten Gemeindefusion: Erlinsbach SO (alphabetisch innerhalb der Schweiz) Zur nächsten Gemeindefusion: Herznach-Ueken AG (alphabetisch innerhalb des Kantons Aargau) Zur nächsten Gemeindefusion: Erlinsbach SO (innerhalb der Bewertungsstufe "gut") Exkurs: Die Lilie in der Heraldik Die heraldische Lilie ist das am stärksten stilisierte Motiv aus der Natur. Das ornamental wirkende Emblem besteht aus drei von einem Band zusammen gehaltenen Blättern, die oben und unten spitz zulaufen, das mittlere steht senkrecht und die beiden seitlichen sind nach aussen umgebogen. Bei der heraldischen Lilie handelt es sich um eine Darstellung der Schwertlilie. Das ist im Grunde genommen eine falsche bezeichnung, denn die Schwertlilie gehört nicht zur botanischen Gattung der Liliengewächse (Liliaceen), sondern der Iris (Iridaceen). Schwertlilie (Iris versicolor) Die Lilie galt schon in der Antike als heilige Blume und war ein Symbol der Hoffnung und Schönheit. In der christlichen Symbolik steht die Lilie für die Reinheit. Bei derMadonnen-Lilie werden die Staufgefässe weggelassen, um die Umschuld bzw. die Keuschheit darzustellen. Die Lilie wurde weltweit auch zum Symbol der Pfadfinder. […]
SWF — „Endingen“ (2026-07-28) · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
2 Gem. und Dörfer, Ober-E. und Unter-E. Endingin 1150. Bei Ober-E. fand man ein Nephritmesser, Pfeilspitzen aus Feuerstein und Bronze, sowie ein in einen Felsen gehauenes Grab mit Skelet. Da im Habsburg. Urbar ein Ober-E. genannt wird, muss es bereits auch ein Unter-E. gegeben haben. Unter den Eidgenossen kamen sie 1415 an die Grafschaft Baden, Siggeramt. Die Ju den haben in Ober-E. seit dem 17. Jahrh. Bürgerrecht und freie Ausübung ihres Glaubens erlangt. Zwischen 1860-1870 entstanden wegen ihnen öftersz. T. blutige Ruhestörungen. Durch Grossratsdekret vom 15. v. 1877 wurde ihre Korporation zur selbständigen Bürgergem. Neu-Endingen erhoben. Der Ortsbürgergem. Ober-E. war durch Dekret vom 9. m. 1821 der Lohof zugeteilt worden. Die Reformierten sind in Tegerfelden eingepfarrt, die Katholiken früher in Zurzach; seit 1663 besteht zu Unter-E. eine selbständige katholische, bezw. stiftzurzachische Kollaturpfarrei. — Merz: Gemeindewappen des Kts. Aargau. [H. R.] END INGEN (HERREN VON). Nach der gleichnamigen Ortschaft (Kt. Aargau) benanntes Adelsgeschlecht; es besass daselbst eine Burg, von der seit Jahrhunderten jede Spur verschwunden ist. — He in ri cus, Zeuge 1150. […]
HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Gemeindefusion
2013: Endingen, Unterendingen → Endingen
SWF — „Endingen“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Erste Erwähnung
1150 · Endingin 1150
HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Endingen“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Endingen auf:
- Unterendingenfusioniert 2013