Municipalities · AG
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Endingen
The coat of arms of Endingen in the canton of Aargau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →gespalten von Silber mit halber ro ter Lilie am Spalt und Gold
HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ · in German
Origin & meaning
Zur nächsten Gemeindefusion: Erlinsbach SO (alphabetisch innerhalb der Schweiz) Zur nächsten Gemeindefusion: Herznach-Ueken AG (alphabetisch innerhalb des Kantons Aargau) Zur nächsten Gemeindefusion: Erlinsbach SO (innerhalb der Bewertungsstufe "gut") Exkurs: Die Lilie in der Heraldik Die heraldische Lilie ist das am stärksten stilisierte Motiv aus der Natur. Das ornamental wirkende Emblem besteht aus drei von einem Band zusammen gehaltenen Blättern, die oben und unten spitz zulaufen, das mittlere steht senkrecht und die beiden seitlichen sind nach aussen umgebogen. Bei der heraldischen Lilie handelt es sich um eine Darstellung der Schwertlilie. Das ist im Grunde genommen eine falsche bezeichnung, denn die Schwertlilie gehört nicht zur botanischen Gattung der Liliengewächse (Liliaceen), sondern der Iris (Iridaceen). Schwertlilie (Iris versicolor) Die Lilie galt schon in der Antike als heilige Blume und war ein Symbol der Hoffnung und Schönheit. In der christlichen Symbolik steht die Lilie für die Reinheit. Bei derMadonnen-Lilie werden die Staufgefässe weggelassen, um die Umschuld bzw. die Keuschheit darzustellen. Die Lilie wurde weltweit auch zum Symbol der Pfadfinder. […]
SWF — „Endingen“ (2026-07-28) · in German · excerpt
History
2 Gem. und Dörfer, Ober-E. und Unter-E. Endingin 1150. Bei Ober-E. fand man ein Nephritmesser, Pfeilspitzen aus Feuerstein und Bronze, sowie ein in einen Felsen gehauenes Grab mit Skelet. Da im Habsburg. Urbar ein Ober-E. genannt wird, muss es bereits auch ein Unter-E. gegeben haben. Unter den Eidgenossen kamen sie 1415 an die Grafschaft Baden, Siggeramt. Die Ju den haben in Ober-E. seit dem 17. Jahrh. Bürgerrecht und freie Ausübung ihres Glaubens erlangt. Zwischen 1860-1870 entstanden wegen ihnen öftersz. T. blutige Ruhestörungen. Durch Grossratsdekret vom 15. v. 1877 wurde ihre Korporation zur selbständigen Bürgergem. Neu-Endingen erhoben. Der Ortsbürgergem. Ober-E. war durch Dekret vom 9. m. 1821 der Lohof zugeteilt worden. Die Reformierten sind in Tegerfelden eingepfarrt, die Katholiken früher in Zurzach; seit 1663 besteht zu Unter-E. eine selbständige katholische, bezw. stiftzurzachische Kollaturpfarrei. — Merz: Gemeindewappen des Kts. Aargau. [H. R.] END INGEN (HERREN VON). Nach der gleichnamigen Ortschaft (Kt. Aargau) benanntes Adelsgeschlecht; es besass daselbst eine Burg, von der seit Jahrhunderten jede Spur verschwunden ist. — He in ri cus, Zeuge 1150. […]
HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ · in German · excerpt
Municipal merger
2013: Endingen, Unterendingen → Endingen
SWF — „Endingen“ (2026-07-28) · in German
First mention
1150 · Endingin 1150
HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 44–45 — „ENDINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Endingen“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Former municipalities
This former municipality is now part of Endingen:
- Unterendingenmerged in 2013