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Anwil
Das Wappen von Anwil im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
An wil 1276; Ann wil um 1450, war frühe besiedelt. Funde: keltische Potinmünze in der Nähe des Rennwegs, eines Ju raüberg an gs, Spuren einer römischen Siedelung im «Buchs» oder auf der Buchsholzmatte. In der Nähe dieser römischen Ansiedlung entstand A. als der einzige -wil-Ort im Ergolztal. Kirchlich gehörte das Dorf wie noch heute zur Urpfarrei Oltingen. Urspr. im Besitz der Grafen von Alt-Honberg, kam das Dorf an die Grafen von Habsburg -Laufenburg und nach ihrem Aussterben an die Herzoge von (Esterreich. Von den beiden letztem tru gen die Herren von Kienberg das Dorf zu Lehen. Von Jakob von Kienberg kaufte Graf Sigm und von Tierstein A. um 610 Gulden, um es am 19. vii. 1378 um denselben Preis an Petermann von Heideck zu verkaufen. Später gelangte es in den Besitz der Stadt Basel, welche es bis zur Erwerbung der Herrschaft Farnsburg (1461) unter die Verwaltung der Vögte von Homberg, dann unter die der Vögte von Farnsburg stellte. Am 27. vili. 1534 trat die Herrschaft (Esterreich die hohe Herrlichkeit von Anwil an Basel ab. 1530 diente A. den verfolgten Täufern als Un tersch lupf. Ende September 1592 fiel A, einem Brande zum Opfer. […]
HBLS, Bd. 8, S. 17–18 — „ANWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 8, S. 17–18 — „ANWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934