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Wappen · Wappenentwurf: Wappen der Edelknechte von Ramstein diese Datei: Jwnabd · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Bretzwil
Das Wappen von Bretzwil im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
1226 Brestwile; 1230 Bretswilre; 1247 Brezwiler; 1292 Breschenwiler, mit der Heidenstadt, wohl einem Refugium, ursprünglich zur Talkirche Oberkirch bei Nünningen gehörend, kam frühzeitig mit dem ganzen Tale in den Besitz des Bischofs von Basel. Die HBLS II — 23 BREVIER 353 der Maria geweihte Kirche wurde zur Pfarrkirche erhoben. Der Bischof schenkte das Patronatsrecht der Kirche dem Dompropst, welcher es 1230 Rudolf und Ulrich von Bubendorf und 1247 noch Ulrich von Bubendorf auf Lebenszeit verlieh. Das Patronatsrecht blieb im Besitz der Dom propstei, bis es mit der Reformation an den Rat von Basel überging. Das Dorf mit Leuten, Twing und Bann erhielten die Edeln von Ramstein, welche auf stiftischem Boden ihre Burg erbaut hatten, vom Bischof zu Lehen. So empfing am 23. IX. 1377 der Edelknecht Ilug von Ramstein mit dem halben Teil der Burg auch das Dorf B. Es blieb in den Händen der Ram steiner, bis es entgegen den Bemühungen Solothurns am 12. v. 1518 von Christoph von Ramstein der Stadt verschrieben und, nachdem der Bischof unwillig genug seine Zustimmung gegeben hatte, am 8. I. 1523 endgültig abgetreten wurde. […]
HBLS, Bd. 2, S. 373–374 — „BRETZWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1226 · Brestwile 1226, Bretswilre 1230, Brezwiler 1247, Breschenwiler 1292
HBLS, Bd. 2, S. 373–374 — „BRETZWIL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 373–374 — „BRETZWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934