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Oltingen
Das Wappen von Oltingen im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Dorf. Funde aus der Bronzezeit. Absatzkelt, Lappenkelt, Meissei und Tüllenhamm er. Aus der keltischen Zeit eine keltische Münze. Römische Siedelung ist erwiesen beim Hof Barmen, wo der Volksmund eine «Stadt» an nimmt und römische Ziegel gefunden worden sind. Auch römische Münzen sind verschiedene gefunden worden. Alter Karren weg am «Zieg» mit norm alerrömischer Wagenspur. In der Nähe befindet sich der Wallberg (Berg der Romanen wie Wallenburg). Ganz alt ist die Kirche von 0., welche Niclaus von Myra geweiht war. Das halbe Dorf, Lehen der Grafen von Habsburg-Laufenburg, Zwing und Bann und die Gerichte halb bis an das Blut, dazu die Taverne in O. gehörten zur Herrschaft Kienberg. Die andere Hälfte war 1372 Besitz der Herrschaft Farnsburg. Von Jakob von Kienberg kaufte Graf Sigmund von Tierstein dessen Hälfte mit der Taverne und verkaufte sie am 19.vu. 1378 an Petermann von Heideck. Die Farnsburger Hälfte des Dorfes kam mit der Herrschaft Farnsburg 1461 an Basel, die Heidecker Hälfte ungefähr um dieselbe Zeit an Solothurn. Am 30. IV. 1528 erw arb sich Basel von Solothurn die Appellationen und das Umgeld und tauschte die andere Hälfte des Gerichts am 20. XII. […]
HBLS, Bd. 5, S. 360–361 — „OLTINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 360–361 — „OLTINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934