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Wappen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Reigoldswil
Das Wappen von Reigoldswil im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold über grünem Dreiberg drei schwarze, übereinander ge stellte Rau ten
HBLS, Bd. 5, S. 588 — „RE IG OLDSW IL“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem. Riyoltswilre 1152; Rigollswile 1226; Rigolzwiler 1273; Rigolzwile 1292; Rigoltzwilr 1318. Obwohl der Name (von Regold = Regoald, einem fränkischen Be am ten, der die villa in Besitz nahm), auf römischen Ursprung hinweist und Flurnamen wie Wolstal (kleineres Gebäude der Walen), von der Villa, Steinenmatten (1447) und vielleicht auch Hofstetten die Vermutung römischer Siedelung bestärken, ist bis heute kein Fund gemacht worden, der über Verm utungenhinausführte. Dagegen beweisen Steinplattengräber südlich vom Hause Zehntner, sowie im Ziegelhölzli die Anwesenheit der Alamannen, und der «kungsboum» (1447) hält die Erinnerung an den fränkischen König fest. R. war erst im Besitz der Grafen von Froburg, deren Ministerialen auf der nahen Burg Reifenstein sassen. Nach ihrem Verschwinden, Ende des 12. Jahrh. erscheinen die Edeln von Reigoldswil, die vielleicht auf dem alten Schlosse Wohnsitzgenom men haben. Nach dem Tode des Grafen Johann von Froburg (1366) fiel das Dorf mit der Herrschaft Waldenburg an den Bischof von Basel und wurde als Lehen an Xmer und Thüring von Harnstein versetzt. Am 14. II. 1385 trat Im er von Harnstein seinen halben Teil an R. […]
HBLS, Bd. 5, S. 588 — „RE IG OLDSW IL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1152 · Riyoltswilre 1152, Rigollswile 1226, Rigolzwiler 1273, Rigolzwile 1292, Rigoltzwilr 1318
HBLS, Bd. 5, S. 588 — „RE IG OLDSW IL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 588 — „RE IG OLDSW IL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934