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Reinach (BL)
Das Wappen von Reinach (BL) im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein ro ter steigen der Löwe mit blauem Kopfu
HBLS, Bd. 5, S. 589–590 — „REINACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Rinachum 1164, 1176; Rinake 1194; Rinach 1255. Seine Anfänge reichen, wie der Name beweist, in die gallo-römische Zeit zurück. An sie erinnern auch der «Walen-» oder Rinacherweg, der «herweg», die «strasse» 1353, Baselstrass oder alte Baselstrass und der «steinweg» 1353. In frühe Zeit weist auch die Linde zurück (1353) und der «m arg ste in», der den Bann des Dorfes schied. Die Kirche, 1336 erw., war St. Niklaus geweiht, gab dem «Kilchweg» den Namen, sank aber zur Kapelle herab (1490 Küchen, genannt S. Niclaus cappel). 1490 wird auch das «Siechhaus» bei der Aue genannt. R. gehörte zur Feste Birseck und stand unter der Verwaltung eines bischeü. Am tmannes. Am 15. m. 1373 verpfändete Bischof Johannes von Vienne R. mit Birseck den Brüdern Hanemann und Ulrich von Ramstein. Bischof Johann von Fleckenstein dagegen kaufte 1435 das Pfand zurück. Sein Nachfolger focht mit dem Grafen Johann von Tierstein einen Streit über die Hoheitsrechte im Dorfe R. aus, der zugunsten des Bischofs entschieden wurde. Am 25. vi. 1504 gab der Kardinal Raymundus Peraudi die Erlaubnis, in der Kapelle zu R. Messe zu lesen. Am 8. xn. […]
HBLS, Bd. 5, S. 589–590 — „REINACH“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1164 · Rinachum 1164, Rinach 1255
HBLS, Bd. 5, S. 589–590 — „REINACH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 589–590 — „REINACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934