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Seltisberg
Das Wappen von Seltisberg im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. u. Dorf. Selboldisperch 1194; Solbolsperc 1226; Selbesberg 1364; Selbensberg 1366; Seitensberg 1470. Funde: Zwei Steinbeile, eines im Walde oberhalb Eglisacker am Weg gegen S., das zweite westlich vom Dorfe. 1806 wurde 500 Schritt östlich vom Dorfe gegen den Galmshügel die Mauer eines römischen Gebäudes aufgedeckt. Es lag «in den Hofstetten»; 1431 stand daselbst noch der «g emurte Stock», 1481 «zumm ürlin». Aus dem Oristal führte der «steinen weg» (1436) nach S. (Galms = lat. calam etum). Schon im 16. Jahrh. wurden gemauerte Gräber von gehauenen Steinen mit grossen Menschengebeinen und einem versilberten Gürtel, eines am Galm shügel noch um die Mitte des 18. Jahrh. sichtbar. Zur selben Zeit wurden dergleichen Gräber mit Dolchen im Rebberge gegen Morgen entdeckt. Alles deutet auf Siedelungen der Alamannen, welche die behauenen Steine der römischen Siedelung benützten. 1194 hatte das Kloster Beinwil, 1226 das Kloster Schöntal Besitz in S. Beides geht auf die Froburger zurück. Twing und Bann von S. verblieben den Froburgern und ihren Rechtsnachfolgern. Auf diese Weise kam mit der Herrschaft Liestal S. an Basel. Im 15. Jahrh. gehörte Twing und Bann von S. zu Liestal. […]
HBLS, Bd. 6, S. 357 — „SELTISBERG“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1194 · Selboldisperch 1194, Selbesberg 1364, Selbensberg 1366, Seitensberg 1470
HBLS, Bd. 6, S. 357 — „SELTISBERG“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 357 — „SELTISBERG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934