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Thürnen
Das Wappen von Thürnen im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geviertet, Feld 1 und 3 leer, 2 und 4 ein gezinnter Turm
HBLS, Bd. 6, S. 763 — „THÜRNEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Durnun 1102/1103, 1147, 1152, 1154, 1184; Durno 1103; Durnum 1196, Durnon 1297. Der Name weist wohl in die keltische Zeit. An die römische Besiedlung erinnern der «Reitweg» und «Hochstall» oder «ho lfstall». Sie ist festgestellt durch römische Ziegel auf der Kilchm att, wo ein Kloster mit 9 Türmen gestanden haben soll. Eine alamannische Siedlung ist wohl auch «op sen»(Opsheim). Der Kindtschbennacker (Königsbaum acker), wie der Küngstig (Königssteig) führen in die fränkische Zeit zurück. Bei der Gründung von St. Alban um 1083 schenkte der Bischof Burkhard von Basel dem Kloster beträchtliche Güter in T. 1297 gab das Kloster St. Alban Werner von Eptingen alle seine Güter, die es in T. besass, als Erblehen. Die Eptingen besassen schon vor 1350 die Zehn tquart als Pfand vom Bischof. Im übrigen gehörte das Dorf aus der Erbschaft der alten Homberg den Grafen von Neu-Homburg, aus deren Besitz es 1305 an den Bischof von Basel kam. Der Bischof hatte das Recht, innerhalb Etters über Todschläge zu richten, welches Recht Graf Sigm und von Tierstein dem Bischof am 14. m. 1364 bestätigte. T. gehörte zur Pfarrei Sissach, hatte indessen eine eigene, St. […]
HBLS, Bd. 6, S. 763 — „THÜRNEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 763 — „THÜRNEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934