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Wintersingen
Das Wappen von Wintersingen im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. u. Dorf. Wintersingen 1196, 1226. Römische Siedelung auf der Höhe beim Hofe Breitfeld. In der Nähe ist die Flur Einach, vermutlich eine gallorömische Siedelung. Auch Flurnamen wie der «wallende Brunnen «, urspr. wohl «Walenbrunnen», «Steinler», die «alte Strass» (1447), «gumenstall» (= Gebäude an der «kumen», von lat. cumba, Tal oder Graben), «Porthalden»und «Bienetzen» (planica) sind mit den Römern in Verbindung zu bringen. Die Nähe von Augst erklärt die Häufung römischer Erinnerungen.W. selbst verdankt seinen Namen eineralamannischen Siedelung. In die fränkische Zeit führt der Freihof zurück, wie er noch 1360 bezeugt ist, wo Graf Sigmund von Tierstein den Freihof von W. Kaiser Karl IV. als Lehen aufgibt, nachdem er ihn an die Herzöge von (Esterreich verkauft hatte. Die Kirche von W. war 1196 im Besitz des Stiftes S. Leonhard in Basel. Am 25. x. 1234 wurde nach längerem Streit das Patronatsrecht von W. Konrad von CEschgen von Rheinfelden zugesprochen. Es ging später an Sigmund von Tierstein über und war mit einem Hofe in Maisprach verbunden. Am 6. VII. […]
HBLS, Bd. 7, S. 585–586 — „WINTERSINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1196 · Wintersingen 1196
HBLS, Bd. 7, S. 585–586 — „WINTERSINGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 585–586 — „WINTERSINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934