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Langenthal
Das Wappen von Langenthal im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold drei blaue Schrägbäche
HBLS, Bd. 4, S. 612–613 — „LANGENTHAL“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Zwischen 841 und 872 ist die Abtei St. Gallen durch Schenkung Perhtgers im Besitz von Gütern im Lan geten tal; 861 schenkte Theathart in Mengen bei Freiburgi. B. dem gleichen Kloster Güter daselbst. 1194 statteten die Freiherren Werner und Lüthold von Langenstein das von ihnen gegründete Kloster St. Urbanu. a. mit ihrem Besitz in L. aus. Die Freiherrenv. Grünenberg, bes. Eberhard 1224, vermehrten die Stiftung durch Schenkung ihres Besitzes in L., u. a. des Patronats von Kirche mit Zubehöru. von Twing, Bann und Gerichtsbarkeit mit Zubehörden. Durch Tausch und Kaufu. Schenkungen anderer Adeliger wurde der St. Urbanische Besitz abgerundet und in jah rzehntelan gem Kampf (12261276) gegen die in einem festen Haus in L. ansässigen kiburgischen Ministerialen von Luternau, die St. Urban Besitz und Gericht L. streitigmach ten, behauptet. 1276 verzichteten die Luternau auf den Rest ihrer Rechte und verkauften ihr Haus mit Zubehör dem Kloster, welches es 1279 dem Junker Ulrichv. Grünenberg, nebst der Ausübung der Gerichtsbarkeit, verlieh. 1336 konnte St. Urban seine Rechte auf L. in einem Schiedsgericht gegenüber Grünenberg behaupten. Ausser St. […]
HBLS, Bd. 4, S. 612–613 — „LANGENTHAL“ · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Hallstä ttische Grab hü g elgrup pen mit Brand und B estattung im oberen Hardwalde und im Niederhart, von denen ein Teil zwischen 1840-1850 ausgebeutet worden sind. Im Unterhardwald traten neben hallstättischen Formen auch Frühlatènefibeln auf. Römische Fundstellen in der Gegend der Kirche und der Badgasse mit verein zelten Mhnzfunden, ferner in der Nähe des Langenthalbades und der landwirtschaftlichen Schule, im Neueinschlag (1898 röm. Grab mit Urne und Schnellwage), auf dem Bohärdli, auf der Weihermatte LANGENTHAL und im Adelmän nliwald (Münzen von Augustus bis Konstantin). Ein von Wasser umgebenes Refugium; auf dem Schlosshubel, un weit des Ried hof-Un tersteckh olzweges, m ittelalterl. Scherben und St. Urbanbacksteine. — Jahn: Kt. Bern. — J. Widmer-Stern: Archäologisches aus dem Oberaargau (in AHVB 1 7). — O. Tschumi: Oberaargau. — [O. T.] — Gem. und Pfarrdorf. Langatun und Langatum im 9. Jahrh.; Langata 1194; Langaton 1209; Langental 1385. Zwischen 841 und 872 ist die Abtei St. Gallen durch Schenkung Perhtgers im Besitz von Gütern im Lan geten tal; 861 schenkte Theathart in Mengen bei Freiburgi. B. dem gleichen Kloster Güter daselbst. […]
HBLS, Bd. 4, S. 612–613 — „LANGENTHAL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 612–613 — „LANGENTHAL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Langenthal auf:
- Untersteckholzfusioniert 2009
- Obersteckholzfusioniert 2020