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Münsingen
Das Wappen von Münsingen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot mit weissem Schildhaupt ein weisser Pfahl (Wappen der Senn von M.)
HBLS, Bd. 5, S. 206–207 — „MÜNSINGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, Gem. und Kirchgem. Munsingen 1001; Munsingin 1180; Munsingen 1241 (vom alamann. Namen Munzo). Aus der Hallstattzeit sind zwei Hügelgräber erhalten; eine Niederlassung der Latènezeit ergab ein Gräberfeld von 240 Gräbern mit sehr reichen Beigaben aus der ganzen Zeit, ebenso an vier Orten je mehrere Gräber. Mehrere Münzfunde, Reste einer Villa im Muriholz und ein gepflasterter Weg sind Zeugen der Römer. Aus der Völkerwanderung stammt eine im Dorfe gefundene Ha llbarte. In der Burgunderzeit war M. ein königlicher Hof, der um 1000 an den Pfalzgrafen Kuno übergeht. Nach dem Aussterben der Zähringer geht M. aus der Hand der Herren von M. an die Senn (Senno) über, die von den Kiburgern, den Erben der Z., als Ministerialen hiehcrv ersetzt wurden. Sie waren Feinde Berns, weshalb dieses ihnen um Martini 1311 ihre Burg zerstörte. 1377 wurde die Herrschaft M. von den Senn an drei Berner verkauft. Ein Drittel kam dann an Job. von Büren und 1448 an Burkhart Nägeli. Die ändern zwei Drittel erbten die vom Stein, die 1560 ihr Besitztum an Schultheiss Joh. Steiger ab traten. Dessen Schwiegervater H. F. Nägeli erneuerte 1555 das heutige Schloss. […]
HBLS, Bd. 5, S. 206–207 — „MÜNSINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1001 · Munsingen 1001, Munsingin 1180, Munsingen 1241
HBLS, Bd. 5, S. 206–207 — „MÜNSINGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 206–207 — „MÜNSINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Münsingen auf:
- Trimsteinfusioniert 2012
- Tägertschifusioniert 2016