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Autigny
Das Wappen von Autigny im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geviertet von Silber mit einem roten Löwen im 1. und 4. Viertel und geteilt von Blau und Rot mit darüber gelegtem silbernem Baum im 2. und 3. Viertel
HBLS, Bd. 1, S. 527 — „AUTIGNY“ · auf Deutsch
Geschichte
Der Name kommt wahrscheinlich von einem fundus Altiniacus her; alte Namensformen im 12. Jahrh. Altiniei, Altinie, Altignei; vom 13. zum 17. Jahrh. Autignye, Autinie; deutsche Formen: Aultenachen, Ottonachen, Autenach. Die Gegend von A. ist sehr reich an römischen Ruinen, Grabhügeln usw., und verschiedene Oertlichkeiten sind römischen Ursprungs, wie Montjovin, Sunis usw. Laut dem Synodalstatut von 1665 wäre die Kirche um 540 errichtet oder eingeweiht worden, aber sichere Beweise dafür fehlen. Die Pfarrei existierte jedoch 1228 und gehörte zum Dekanat Ogo. 1545 zerstörte eine Feuersbrunst einen Teil des Dorfes; die Kirche litt vermutlich auch darunter, denn 1555 wurde eine neue errichtet, die im 19. Jahrh. der heutigen, 1816-1831 erbauten, Platz machte. 1437 wurde das Kollaturrecht von Ritter Guillaume d ’Avenches und ändern beansprucht, ab er in der Folge blieben die Rechte des Bischofs unbestritten bis 1513, in welchem Jahr die Pfarrei A. dem Kapitel St. Niklaus in Freiburg inkorporiert wurde. Pfarrbücher seit 1659. — Vergl. Kuenlin: Dictionnaire du cant, de Fribourg. — Dellion: Dictionnaire des paroisses I. — Stadelmann: Etude de toponymie romande. — ASHF XII. [ Aug. […]
HBLS, Bd. 1, S. 527 — „AUTIGNY“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 527 — „AUTIGNY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934