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Avusy
Das Wappen von Avusy im Kanton Genf (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geviertet, im 1. und 4. Feld von Silberj und Blau fünfm algeschrägt, im 2. und 3. Feld von Schwarz mit silbernem Dreiberg, belegt mit rotem Sparren; Herzschild von Gold mit einem roten Lanzenfähnchen
HBLS, Bd. 1, S. 543 — „AVUSY“ · auf Deutsch
Geschichte
Aus zwei verschiedenen Häusergruppenbestehendes Dorf, die eine an der Strasse nach Athenaz und die andere, Champlongy genannt, bei der alten Strasse nach Chancy. Es wird 1302 zum erstenmal genannt als Grundbesitz von St. Victor. Der Graf von Genevois üb te dort bloss die hohe Gerichtsbarkeit aus. Zu Ende des 14 Jahrh. waren dort die Fam iliend ’Avusy, de la Grave und Mestrai begütert. 1758 wurde Joseph Alexis de la Grave mit A. und Sezegnin belehnt unter Erhebung in den Freiherrenstand. Das Schloss wurde 1564 zum Teil von den Bewohnern von Cartigny und 1590 von den Bernern zerstört. Nach der bernischen Herrschaft. teilte A. das Schicksal von Athenaz, Sezegnin und Laconnex als Besitz von St. Victor. Die Republik Genf hatte dort bedeutende gerichtsherrliche Rechte, aber die Herzöge von Savoyen üb ten auch weiterhin das Blutgericht aus. Das gab Anlass zu einer Menge von Anständen, die erst 1754 durch den Vertrag von Turin ein Ende nahmen, w oyach A. völlig zu Savoyen kam. 1816 kehrte es wieder unter Genfs Oberhoheit zurück, m itsamt den Dörfern Laconnex und Soral, die jedoch 1847 wieder davon abgetrennt wurden. Im Mittelalter hatte A. eine St. […]
HBLS, Bd. 1, S. 543 — „AVUSY“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 543 — „AVUSY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934