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Collex-Bossy
Das Wappen von Collex-Bossy im Kanton Genf (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geviertet; 1 und 4 gespalten von Silber und Rot mit zwei Kelchen in gewechselten Farben, 2 u. 3 von Rot mit 2 goldenen gekreuzten Schlüsseln, über das Ganze ein blauer Querbalken mit einem goldenen Stern und einer goldenen Lilie
HBLS, Bd. 2, S. 622 — „COLLEXBOSSY“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem., die 1815 von Frankreich abgetreten wurde und dam als die gegenwärtige Gem. Bellevue umfasste, die 1855 abgetrennt wurde. Collex, Colay, Coliacum, Cholay besass eine von Ainay abhängige Kirche (1 3. Jahrh.); sein befestigtes Haus war den Baronen von Gex lehenpflichtig; das gegenwärtige Schloss, das der Familie Borei gehört, ist ein Bau aus dem 18. Jahrh. Bossy, Bossie, Bociumwar immer ein Weiler ohne befestigtes Haus, der ab er ebenfalls in sehr alter Zeit entstand. Im Norden von Bossy befinden sich die Ruinen des Schlosses La Bätie-Beauregard oder Bätie-Ghampion. Bevölkerung: 462 Einw. Pfarregister seit 1685. — Vergl. Genfer Archiv. — Reg. genev. [C. R.] COLLIARD, Placide. Bischof von Lausanne und Genf, * in Attalens (Freiburg), 2. II. 1876. Er wurde am 21. vu. 1901 zum Priester geweiht, Vikar von Chätel St. Denis 1901-1905, Schüler des französischen Seminars in Rom 1905-1907, Dr. des kanonischen Rechts 1907, Vikar von Vevey 1905, Pfarrer von Le Locle 1908, von Promasens 1910. Am 15. i. 1912 wurde er von Mgr. Bovet als Generalvikar der Diözese berufen, und am 30. XI. 1915 wurde er sein Nachfolger auf dem Bischofsitz von Lausanne und Genf. […]
HBLS, Bd. 2, S. 622 — „COLLEXBOSSY“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 622 — „COLLEXBOSSY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934