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Coeuve
Das Wappen von Coeuve im Kanton Jura (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine silberne, aus einer goldenen Wanneschreitende Frau
HBLS, Bd. 2, S. 618–619 — „CŒUVE“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrei. Cova! 1136, Chowa 1170, Chova 1225, Couve 1271, Cuva 1337. Dort wurde 1840 ein Tongefäss mit mehr als 600 römischen Münzen von Septimius Severus bis Solonius und 1921 eine Münze Hadrians gefunden. Zu Ende des 14. Jahrh. gehörte der Zehnten von C. dem Herzog von Oesterreich, der Hans Rudolf von Mörsbergdamit belehnte. Er ging sodann an die Grafen von Vign an court über. C. war der Sitz einer der vier Meiereien des Eisgaus, dessen Geschick es teilte. Es wurde 1637 von den Schweden und 1652 von den Lothrin gern besetzt. Das Schloss hatte verschiedene Be- sitzer: die de C., die Briinigkoffen, die Bischöfe von Basel, die von Ligerz und 1729 den Baron von Ramschwag, der es später dem Bischof von Basel verkaufte. Kirchlich gehörte C. zu Pruntrut und war dessen Vikariat; es wurde 1802 eine eigene Kirchgem. Die dem hl. Johannes von der Porta latina geweihte Kirche wird 1317 erwähnt; sie wurde, mit Ausnahme des Turms, 1750 und 1825 neugebaut. Bevölkerung: 1764, 384 Einwohner; 1850, 630; 1920, 699. — Vergl. Trouillat. — Vautrey: Notices I. — Daucourt: Diet. I. [G. A.] CCEUVE, de. Adelige Familie, nach dem Dorf Cceuve benannt, 1136 erstm als erwähnt. […]
HBLS, Bd. 2, S. 618–619 — „CŒUVE“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1271 · Couve 1271, Cuva 1337
HBLS, Bd. 2, S. 618–619 — „CŒUVE“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 618–619 — „CŒUVE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934