Gemeinden · JU
Wappen · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Saignelégier
Das Wappen von Saignelégier im Kanton Jura (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein silberner schwarz beränderter Spiegel über rotem Sechsberg (Spiegelberg)
HBLS, Bd. 5, S. 801–802 — „SAIGNELÉGIER“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem., Dorf und Bezirkshauptort. Sonnelegüier IIRLSV — 5 0 1382; Saigneligier 1454. Im 17. Jahrh. schrieb man bisweilen irrtümlicherweise Saint-Léger oder Sanctus Leodegarius. Der Ort stammt vermutlich aus der Zeit der Urbarmachung, veranlasst durch die Verfügung des Bischofs Im er von Harnstein vom 17. xi. 1384, welche allen denen Freiheiten verlieh, die sich auf der Hochebene niederliessen. S. gehörte zuerst zur Pfarrei Montfaucon, die ihrerseits dem Kapitel St. Ursitz unterstand. Der Ort besass 1397 eine Nikolauskapelle; 1491 wurde eine Kapelle der hl. Katharina gebaut. Mit der Zunahme der Bevölkerung wurde die Errichtung einer eigenen Pfarrei in S. notwendig, da der Ort zentraler gelegen war als Montfaucon. Aus diesem Grunde verlegte 1594 der Pfarrer dieses Dorfes seinen Wohnsitz nach S. Eine Uebereinkunft zwischen den versch. CErtlichkeiten der Montagne des Bois wurde 1595 unterzeichnet; man nennt ihn den Vertrag von Delsberg, der alle dam als strittigen Punkte regelte. Farei versuchte in S. die Reformation einzuführen, jedoch ohne Erfolg. Zu Anfang des 17. Jahrh. liess der Bischof von Basel in S. die sog. […]
HBLS, Bd. 5, S. 801–802 — „SAIGNELÉGIER“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1454 · Saigneligier 1454
HBLS, Bd. 5, S. 801–802 — „SAIGNELÉGIER“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 801–802 — „SAIGNELÉGIER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Saignelégier auf:
- Goumoisfusioniert 2008
- Les Pommeratsfusioniert 2008