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Grandfontaine
Das Wappen von Grandfontaine im Kanton Jura (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein durchgehendes schwarzes Kreuz, begleitet von (viermal 5) schwarzen Schindeln
HBLS, Bd. 3, S. 653–654 — „GRANDFONTA INE“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Granfontana 1136; (de) Grandifonte 1147; (de) Grandi- fontana 1177; Grant fontayne 1251. Eine dortige Quelle gab dem Dorfe den Namen. 1186 hatte G. schon eine Kirche, die zum Priorat Lanthenans gehörte. Der Pfarrei G. war das bis zur Reformation bestehende Priorat Dannemarie unterstellt. Die Herren von la Roche und von Nolay besassen im 14. Jahrb. Zehnten in G. Das Dorf gehörte zur Meierei Chevencz und Herrschaft Roched'Or und teilte deren Schicksale. 1474 jedoch nahm der Bischof Johann von Venningen das Schloss Roched ’Or dem Grafen von Neuenburg wieder ab, und bei dieser Gelegenheit kam G. zum Bistum Basel zurück. Bis 1802 um fasste die tK irchgem. G. auch Fahy. Die Kollatur der St. Stephanskirche gehörte dom Prior von Lanthenans. Die Kirche wurde anfangs des 17. Jahrh. erbaut und 1752 renoviert. Bevölkerung: 1764, 598 Einw.; 1850, 471; 1920, 403. Tauf- und Geburtsregister seit 1657, Sterberegister seit 1780. — Vergl. Trouillat. — Vautrey: Notices II. — A. Daucourt: Dictionnaire II. [G. A.] Ein edles Geschlecht de Grandfontainewird im 14. und 15. Jahrh. erwähnt. Es erlosch 1456. GRÄNDGOURT (Kt. Bern, Amtsbez. Pruntrut, Gem. Courtem aiche. S. GLS). […]
HBLS, Bd. 3, S. 653–654 — „GRANDFONTA INE“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1136 · Granfontana 1136, Grandifonte 1147
HBLS, Bd. 3, S. 653–654 — „GRANDFONTA INE“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 653–654 — „GRANDFONTA INE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934