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Wappen · Dietrich Michael Weidmann · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Soyhières
Das Wappen von Soyhières im Kanton Jura (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf und Gem. Soh ires 1136; Sou gern 1271; So yeres 1393. Silexfunde und prähist. Topfscherben. Das Dorf hat den Namen von den Herren von S. oder ihrer Burg, die sie wahrsch. im 11. Jahrh. auf einem benachbarten Felsrücken gebaut hatten. Die Nachricht, ein Graf Udelhard von S. habe als Kastvogt der Abtei Münster-Granfelden 1075 die Mönche daraus verjagt und mit den ändern Kastvögten die Klostergüter geteilt, ist von W. Merz in S 'hl ss Zw in gen, p. 87, als Fabel nachgewiesen worden. Einzige urkundliche Tatsache ist, dass Graf Ulrich von S., der Bruder eines Grafen Udelhard, dem St. Albankloster in Basel ein in Kembsgelegenes Grundstück schenkte, und dass sein Sohn Udelhard II. die Klöster Beinwil, Frienisberg (s. d.) und Kleinlützel gründete. Die Familie starb bald nach 1180 aus, sie wurde von den Grafen von Tierstein und von Pfirt beerbt. Das Schloss verkaufte die Familie Pfirt dem Bischof von Basel; am 15. i. 1271 nahm es Ulrich von Pfirt als Lehen zurück und wurde so Vasall der Kirche von Basel. Beim Tod des letzten Pf., Ulrichs II., 1324, fiel dieses Lehen ans Bistum. Bischof Johann Senn von Münsingen verkaufte es 1337 dem Ritter Richard Stocker, Kastlan von Delsberg. […]
HBLS, Bd. 6, S. 478 — „SOYHIÈRES“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 478 — „SOYHIÈRES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934