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Boudry
Das Wappen von Boudry im Kanton Neuenburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geteilt; oben Staatswappen von Neuenburg, unten von Blau mit silbernem Fisch
HBLS, Bd. 2, S. 345–346 — „BOUDRY“ · auf Deutsch
Geschichte
Stadt und Pfarrgem., Hauptort des gleichnamigen Bezirks. Frühere Formen: Buldri, Baudri, 1278; Bowdr«, 1306; Bwdri, 1336; Bouldry, 1346. Mehrere vorhistorische Fundstätten: Grotte du Four mit Resten aus der neol. Zeit bis zur Latènezeit; Vallon de Vert mit eisenzeitlichen Funden; Bronzezeitliche Gräber in den Steinbrüchen am Berg; Röm. Gräber, Vyd ’Étraz (Muséed ’Areuse). Burgundische Schloss und Turm Marfaux in Boudry 1906. Nach ein er Photographie. Gräber. B. kam 1278 an Anna und Marguerite von Neuenburg. 1343 gab ihm der Graf Louis von Neuenburg einen Freibrief nach dem Muster desjenigen von Neuenburg; 1369 verlieh er ihm das Recht, ein Ohmgeld zu erheben. Bei Louis’ Tod fiel B. als Leibgeding an seine Witwe Marguerite von Vu lïlens, die in zweiter Ehe (1373) Jaques de Vergy heiratete. Beide Herren begingen in B. zahlreiche Erpressungen, trieben von den Bewohnernwiderrechtlich Geld ein und steckten schliesslich den Ort in Brand. Die Bürger wandten sich mit ihren Klagen an Isabelle, Gräfin von Neuenburg, die sich 1377 des Ortes bemächtigte; von den Vergy wurde er ihr gegen eine Entschädigung von 2000fl. abgetreten. Seither weist die Geschichte von B. […]
HBLS, Bd. 2, S. 345–346 — „BOUDRY“ · auf Deutsch · Auszug
Ältere Namensformen
Buldri, Baudri, Bwdri, Bouldry
HBLS, Bd. 2, S. 345–346 — „BOUDRY“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 345–346 — „BOUDRY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934