Gemeinden · NE
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Lignières
Das Wappen von Lignières im Kanton Neuenburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau ein goldener Zirkel
HBLS, Bd. 4, S. 695–696 — „JLIGNIÈRES“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem. 1907 grub man in Ruz du Pläne eine römische Villa mit verschiedenen Gegenständen aus. 1179 bestätigte der Papst Landschenkungen in L., die der Graf von Neuenburg der Kirche von St. Immer gemacht hatte. Im 14. Jahrh. gehörte eine Hälfte von L. dem Grafen von Neuenburg, die andere dem Bischof von Basel. Beide Grundherren hatten in L. ihren Meier. Das Gericht zählte 12 Richter, von denen 6 aus den Untertanen des Grafen und 6 aus denen des Bischofs genommen wurden; die hohe Gerichtsbarkeit gehörte dem Grafen von Neuenburg allein. Von 1531 an appellierte man an ein Sondergericht in Le Landeron, das unter dem Vorsitz der Kastlane von Le Landeron und des Schlossbergstagte und aus 4 Ratsherren von Le Landeron und 4 von Neuenstadt zusammengesetzt war. 1625 tauschte der Bischof von Basel seine Rechte auf L. gegen die Meierhöfe von Miécourt, Perruse und Beurnevésin aus; er zahlte zudem dem Grafen von Neuenburg 3000 fl. L. wurde damals eine Herrschaft, womit Jean Hory, Statthalter des Grafen von Neuenburg, belehnt wurde; als jedoch letzterer in Ungnade fiel (1630), kam die Herrschaft wieder an den Grafen und bildete bis 1848 eine Mairie. […]
HBLS, Bd. 4, S. 695–696 — „JLIGNIÈRES“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 695–696 — „JLIGNIÈRES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934