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Aedermannsdorf
Das Wappen von Aedermannsdorf im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Schrägrechts gewendeter roter Winkel auf weissem Grund
HBLS, Bd. 1, S. 141 — „ÆDERMANNSDORF“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. 1308 Ode rma rsdorf, von Odermar, ältere Form von Olhmar. Der Ort gehörte damals zur Herrschaft Neu Falkenstein und 1420-1798 zur Vogtei Falkenstein. Im Anfang des 19. Jahrh. ein Hamm erwerk. 1836: Die Masseln aus dem Hochofen von Gänsbrunnen wurden gefrischt, d. h. in Schmiedeisen verwandelt, das in verschiedenen Formen Absatz fand. Später ging das Hamm erwerk ein. Eine Tonwarenfabrik, 1799 gegründet vom Ratsherrn Ludwig von Roll von Solothurn, der sie 8. vm. 1812 zu Lehen gab und später verkaufte; 1884 Aktiengesellschaft. Mit Matzendorf eine Kirchgemeinde. Die Kapelle im Dorfe wurde 1852 neu erbaut und 23. XI. geweiht. Das Altarbild ist ein Geschenk eines Herrn Merian von Basel, der einen Berghof in der Einung Æ. besass. Bürger von Æ.: Nik. Allcmann, Professor in Solothurn, 1795-1862; Peter Bläsi, Kaplan und Lehrer in Olten, 1821-84; Jos. Bläsi, Fürsprech, Nationalrat, Bundesrichter, Bundesgerichtspräsident, 1833-1903; Albin Eggenschwiler, Prof. in Schaffhausen, *1852. (F. E.] ÆFLIGEN
HBLS, Bd. 1, S. 141 — „ÆDERMANNSDORF“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 141 — „ÆDERMANNSDORF“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934