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Balsthal
Das Wappen von Balsthal im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Zwei Schlangen (Juravipern) in Kam pfstellung auf weissem Grund
HBLS, Bd. 1, S. 586–587 — „BALSTHAL“ · auf Deutsch
Geschichte
Mit Klus und dem Weiler St. Wolfgang eine politische Gemeinde. Funde aus der Stein- und Bronzezeit, auch ein Topf mit gallischen Münzen. Römische Ruinen mit Mauerresten, Ziegeln und Münzen bei St. Wolfgang, Gräber mit Urnen. Heerstrasse nach Augusta Raurica. Alamannische Gräber mit Skeletten, Schwertern, Ringen, Perlen und Münzen. Gerichtsort der Herrschaft und von 1420-1798 der Vogtei Falkenstein. Zu B. wurde 1368 Friede geschlossen zwischen Bern und dem Bischof von Basel, 1531 zwischen Solothurn und Basel (Galgenkrieg). Oefters Versamm lungsort zur Besprechung kantonaler Fragen, so 3. vm. 1513, als die Bestrafung der «Kronenfresser» und die Befreiung von der Leibeigenschaft gefordert wurden. Am 22. xn. 1830 Volkstag unter Führung Josef Hunzingers von Olten, eine der wichtigsten Tagungen des Schwei- zer Freisinns. Die Pfarrei B. ist eine Stiftung der Grafen von Bechburg. 1402 kam der Kirchensatz durch Hans von Blauenstein an Solothurn. Seit 1901 besteht in B. ein ständiges Vikariat. Ins Jahr 1869 fällt die Einführung des reformierten Gottesdienstes für die Eingewanderten dieser Konfession. 1461 grosser Brand. Ueberschwemmungen und Wasserschaden um 1830, 1831,1910. […]
HBLS, Bd. 1, S. 586–587 — „BALSTHAL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 586–587 — „BALSTHAL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934