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Beinwil (SO)
Das Wappen von Beinwil (SO) im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Dorf. Benediktinerkloster, gegründet 1085 von vier Grafen, wahrscheinlich von Egisheim, mit Namen Notker, Udelhard, Burkart und Ulrich. Schon bei der Gründung erhielt das Kloster bedeutende Güter, u. a. die Abtskamm er (das heutige Dorf B.) und Rechte in den um liegenden Ortschaften. In der Mitte des 12. Jahrh. besass es schon in mehr als 50 Ortschaften grössere und kleinere Gefälle. Mehrmals wurde es geplündert, so am 31. X. 1445 von Peter von Mörsberg, dann wieder am 26. XI. 1491, am 13. m. 1499 und 1525 durch die aufständischen Bauern. Am 14. i t. 1555 starb der Konvent aus; die Verwaltung besorgte bis 1633 ein von Solothurn ernannter Administrator. 1589 liess Solothurn Mönche von Einsiedeln und 1622 von Rheinau kommen. Am 15. vm. 1633 übernahm Fintan Kieffer als 20. Abt die Lei lung des Klosters, das 1648 nach Mariastein übersiedelte. Zwei seiner Mönche besorgten aber in Beinwil die Verwaltung und das Pfarramt. Die Kastvog-Ieiwar von Udelhard von Saugern an die Grafen von Thierstein übergegangen und kam nach deren Aussterben 1519 an Solothurn, das schon 1427 die hohe Gerichtsbarkeit in Oberbcinwil erworben hatte. Eine Volksschule wurde in B. 1555 eingerichtet. […]
HBLS, Bd. 2, S. 92 — „BEINWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 92 — „BEINWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934