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Biberist
Das Wappen von Biberist im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
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HBLS, Bd. 2, S. 245 — „BIBERIST“ · auf Deutsch
Geschichte
Grosses Fabrikdorf an der Emme. Für eine frühe Besiedelung sprechen zahlreiche prähistorische Funde, römische Ruinen, Graburnen auf dem Schöngrienu. röm. Münzen. Im Hohberg frühgermanische Gräber. 763 heisst der Ort Biberussa, 1002 Bibirusa. — 15 BIBER LIKOPF mit zwei gekreuzten schwarzen Bundhacken. Die Kirche gehört zu den ältesten bekannten Landeskirchen. Am 13. in. 763 wird sie vom Bischof Eddo von Strassburg dem Kloster Ettenheim vergabt. Im 14. Jahrh. ist der Kirchensatz im Besitze der Ritterfamilie von Biberist. Durch Erbschaft kommt er an die Edelknechte vom Stein, durch Verkauf 1377 an Heinrich Bumann von Olten und 1400 an das St. Ursenstift in Solothurn. Dieses Stift besass in B. Gericht. Tvvingu. Bann. Weil auch die Grafen von Kiburg in B. Leuteu. Güter besassen, die in das Amt Landshut gehörten, wirkten sie bei der Besatzung des Gerichtes mit. Das Halbgericht zu B. kam mit der Kastvogtei über das St. Ursenstift zwischen 1346 und 1362 durch den Ritter Burkard Senn, der in Solothurn Bürger geworden war, an diese Stadt. Das hohe Gericht über B. besassen die Grafen von Buchegg, Landgrafen von Burgund, als Reichslehen. […]
HBLS, Bd. 2, S. 245 — „BIBERIST“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1002 · Bibirusa 1002
HBLS, Bd. 2, S. 245 — „BIBERIST“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 245 — „BIBERIST“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934