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Boningen
Das Wappen von Boningen im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →früher von Rot mit gekreuzten silbernen Stacheln und Ruder über grünem Dreiberg; jetzt von Silber mit gekreuzten silbernen Stacheln und Ruder
HBLS, Bd. 2, S. 322–323 — „BONINGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und politische Gem. Kirchlich gehörte B. bis 1687 zur Pfarrei Hägendorf, seither zur Pfarrei Kappel. Fund- stätie von hallstätt. Grabhügeln, von Gegenständen aus der Stein- und ersten Eisenzeit. Im «Hölzli» deuten römische Ruinen und Funde von Mosaikwürfeln und Tonscherben auf römische Niederlassungen. In verschiedenen Häusern sollen Backsteine von St. Urban vermauert sein. Im Mittelalter teilte B. die Geschicke der Herrschaft Fridau, mit der es 1463 an Solothurn kam. B. hatte eine Fähre über die Aare und eine Zollstätte. 1542 untersagte der Rat von Solothurn die Ueberführung von Kaufm annsgütern. 1567 und 1597 wurde B. von Bränden heimgesucht. Die solothurnische Verwaltung teilte B. mit den ändern ehemals fridauischen Dörfern dem niedern Amt Bechburg zu. — Vergl. Eggenschwiler: Territor. Entw ickl. des Kts. Sol. — Heierli: Archäolog. Karte des Kts. Sol. — Rahn: Mittelalterl. Kunstdenkmäler des Kts. Sol. [J. K.] BOIMINO l.,von Campione, Bildhauer, jgegen 1397. Sein bekanntestes Werk ist das Denkmal, das er zum Andenken an Cansignore della Scala (t 1375) an der Fassade der Kirche Sta. Maria Antica in Verona schuf. […]
HBLS, Bd. 2, S. 322–323 — „BONINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 322–323 — „BONINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934