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Deitingen
Das Wappen von Deitingen im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Silber zwei schwarze, abgewendete, rotgezäum te Pferdeköpfe
HBLS, Bd. 2, S. 701–702 — „DE IT INGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gemeinde und Pfarrdorf. Teytingen 1244. Im Walde von D. fanden sich Spuren einer römischen Niederlassung. Das Dorf bildete als kiburgisches Lehen eine Herrschaft des gleichnamigen Herrengeschlechts, das daselbst zwei Burgen besass. Die eine ist heute als Pfarrhof um gebaut, die andere liegt in Ruinen. Die eine Hälfte der Herrschaft kam nach 1359 an Walter von Grünenberg, um 1400 an die Propstei Wangen und 1520 an Solothurn. Die andere Hälfte, die einige Zeit dem Solothurner Bürger Merlo verpfändet gewesen war, erw arb Solothurn schon 1482. Bern besass seit 1406 die hohen und seit 1501 auch den bisher der Propstei Wangen gehörenden Halbteil der niederen Gerichte zu D. 1516 trat es diese Rechte auch an Solothurn ab, das Hofgericht zu D. aber erst 1665. Taufregister seit 1750, Sterberegister seit 1755, Eheregister seit 1837. Die Herren von Deitingen waren ein kiburgisches Ministerialengeschlecht, das von der Mitte des 13. bis Ende des 14. Jahrh. genannt wird. — 1. Hesso I., Vogt in Oltingen 1278. — 2. Hesso II., Schultheiss zu Büren 1326, in Thun 1344-1350. — 3. Konrad, Propst zu Wangen 1327. — 4. […]
HBLS, Bd. 2, S. 701–702 — „DE IT INGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1244 · Teytingen 1244
HBLS, Bd. 2, S. 701–702 — „DE IT INGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 701–702 — „DE IT INGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934