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Egerkingen
Das Wappen von Egerkingen im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →schräglinks geteilt von Rot mit den beiden Raben des Bezirkswappens und Silber mit einer grünen Raute
HBLS, Bd. 2, S. 804 — „EGERKINGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Funde vorrömischer Gefässe zeugen für keltische Besiedelung. Zahlreiche Ueberreste von römischen Ansiedelungen in der Nähe von E. erinnern an die grosse Heerstrasse von Salodurum nach Vindonissa, die hier biosgelegtwerden konnte, sowie an den römischen Passweg von E. nach Langenbruch. Egerchingen 1226; Egrichingen 1319; Egerchingen 1416, von Aga-rich-ingen = bei den Nachkommen von Agarich, Egirich. Ë. war im 13. Jahrh. Eigengut der Grafen von Falkenstein. Flug von Falkenstein verschrieb es 1385 seiner Frau, Anna von Durrach, als Leibgeding. 1402 kaufte es Solothurn mit. dem äusseren Falkenstein er Amt von Hans von Blauenstein. 1461 verbrannte der obrigkeitliche Speicher mit viel Früchten. Auch 1462 und 1542 wurde E. von Brandschaden heimgesucht. 1542 wurde die Errichtung einer Badstube bewilligt, 1551 ein neues obrigkeitliches Kornhaus erbaut. 1567 Hessen die Egerkinger den Kirchtum erhöhen und eine neue Uhr dareinmachen. Den Kirchensatz besassen 1294 Graf Otto von Falkenstein und das Johanniterhaus zu Thunstetten zu gleichen Teilen. Er ging später ganz an Thunstetten über. Zu E. waren auch Härkingen und Werd, das nachmalige Neuendorf, eingcpfarrt. […]
HBLS, Bd. 2, S. 804 — „EGERKINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 804 — „EGERKINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934