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Hüniken
Das Wappen von Hüniken im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau liegender goldener Halbmond, überhöht von drei goldenen Sternen
HBLS, Bd. 4, S. 319 — „HÜN IKEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf, das im 13. Jahrh ein in Diensten der Kiburger stehendes edles Geschlecht besäss (P. von Hünechofen, Zeuge 1264; Ulrich von Hüninchofen, Zeuge 1286). Der Ort gelangte samt dem Kirchensalz in unbekannter Zeit an die Familie von Durrach und an das Haus Spiegelberg und kam mit dessen | Herrschaft Kriegstetten 1466 an Solothurn. 1472 wurde die Pfarrei aufgehoben und mit Kriegstetten verbunden, 1528 aber wieder hergestellt und ihr auch Aeschi angeschlossen, und 1530-1577 besuchten auch die Leute von Kriegst et.ten die Kirche zu H., weil Bern in Kriegstetten das Messelesen verboten hatte. Mit, der Gründung der Pfarrei Aeschi 1683, wurde H. schliesslich dieser angeschlossen. — Vergl. MHV Sol. 8, p. 94 ff. — Schmidlin: Kriegstetten. [H. Tr.] HÜNIKER. f Bürgergeschlecht, der Stadt Solothurn. Ku ni und Niklaus, aus Luterbach, Bürger 1471. — Heinrich, Altrat 1501, Vogt zu Gösgen und Bauherr 1503, Jungrat 1508, Thüringenvogl 1509-1527. — Bestallungsbuch. [v. V.] HÜN IKON, von. Konstanzisches und habsburgisches Ministerialengeschlecht., sesshaft wahrscheinlich auf der längst verschwundenen, im Burgstall beim Orte gleichen Namens (Kt. […]
HBLS, Bd. 4, S. 319 — „HÜN IKEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 319 — „HÜN IKEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934