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Kriegstetten
Das Wappen von Kriegstetten im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot zwei silb
HBLS, Bd. 4, S. 556 — „KR IEGSTETTEN“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
E in neues Wappen wäre nicht notwendig gewesen. Üblicherweise wird bei einer Fusion ohne Namenswechsel nicht nur der Name, sondern auch das Wappen der grössten Gemeinde übernommen. Erst seit etwa 1980 ist bei solchen Fusionen der Wunsch nach einem neuen Wappen auffallend häufiger vorhanden. Bei zwei Gemeinden lassen sich die beiden Wappen oft recht gut vereinen. Aber bei mehr als zwei Gemeinden ist die Gefahr recht gross, dass die Wappen überladen wirken. Es ist nicht immer einfach, ein neues Motiv zu finden, das für alle beteiligten Gemeinden passend ist. Aber wenn man nicht sucht, wird auch nichts gefunden! Für das neue Wappen wurden recht viele Varianten mit den bisherigen Motiven entworfen. Praktisch in allerletzte Minute wurde eine neue Variante zur Wahl gestellt, bei welcher unsere Kritikpunkte beachtet wurden. Gemäss unserem Wertungsschema wechselte das Kriegstetter Fusionswappen von der Stufe "befriedigend" auf Stufe "gut".
SWF — „Kriegstetten“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Criestetten 1264; Krienstetten 1276; Kriechstetten 1307. Twing und Bann zu K. gehörten urspr. zur Burg Halten (s. d.). Konrad von Halten verkaufte um 1332 den ihm zustehenden Halbteil des Gerichts an den Bernburger Niklaus von Eschi, der ihn 1367 an Klara von Halten, die Witwe des Im er v. Spiegelberg, veräusserte. Diese besass (unbekannt woher) bereits die andere Hälfte. Ihre Urenkelin, Kunigunde von Spiegelberg, bezw. deren Gemahl P. von Malrein (Malleray) verkaufte 1466 den Ort samt dem Kirchensatz an Solothurn, ausgenommen die hohen Gerichte, die Bern gehörten und erst im Winiger Vertrag 1665 ebenfalls an Solothurn kamen. Der Anschluss an diese Stadt brachte die Leute von K. um verschiedene alte Rechte und Freiheiten, was zu ihrer Teilnahme an den Unruhen von 1513, 1525 und 1653 führte. Die Grafen von Neuenburg erhielten 1180 den Zehnten zu K. als Lehen des Bischofs von Lausanne. 1310 besessen sie auch den Kirchensatz, den sie damals dem Ulrich von Bremgarten, 1347 den Herren von Krauchtal verliehen. 1369 kam er an das Geschlecht Pfister und 1429 an Hemmann von Spiegelberg. […]
HBLS, Bd. 4, S. 556 — „KR IEGSTETTEN“ · auf Deutsch · Auszug
Gemeindefusion
2026: Halten. Kriegstetten, Oekingen → Kriegstetten
SWF — „Kriegstetten“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Erste Erwähnung
1264 · Criestetten 1264, Krienstetten 1276, Kriechstetten 1307
HBLS, Bd. 4, S. 556 — „KR IEGSTETTEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 556 — „KR IEGSTETTEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Kriegstetten“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Kriegstetten auf:
- Haltenfusioniert 2025
- Oekingenfusioniert 2025