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Nuglar-St. Pantaleon
Das Wappen von Nuglar-St. Pantaleon im Kanton Solothurn (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, Gem. mit St. Pantaleon in der Kirchgem. St. Pantaleon. Funde römischer Münzen; Alamannengräber. Nugerol 1146, 1194, vom lat. nucariolum (Nussbaum wäldchen). N. war alter Besitz des Klosters Beinwil, aber dieVogtei daselbst gehörte den Grafen von Tierstein, die sie zwischen 1406 und 1440 wiederholt an Basler Bürger und an den Bischof von Basel verpfändeten. 1519 erwarb Solothurn die Rechte Beinwils zu N., und 1522 ging der Ort mit Schloss und Herrschaft Tierstein endgültig an Solothurn über. — C. Ro th: Die Auflösung der thierst. Herrschaft. — MHVS ol. II, p. 40; VIII, p. 191. [H. Tr.] NUITHONIA ist eine aus gelehrtem Missverständnis hervorgegangene Umbildung des Gaunamens Uechtland oder Nuechtland, der wieder aus «in Uechtland» entstanden ist, so zuerst in einem Schreiben der Stadt Nürnberg von 1374 (FRB IX, 392). Daraus bildete der Hum an ist Beatus R henanus ins. Rerum Germanic. 1. III, die lat. Form Nuithlandia und leitete den Namen von einer verm eintlichen Abteilung der Burgunder ab, von den bei Tacitus (Germaniac. 40) unter den Völkern im Norden Jü tlands erwähnten Nuithones, die mit den Burgundern in die Gegend von Avenches gekommen wären. […]
HBLS, Bd. 5, S. 328–329 — „NUGLAR“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1146 · Nugerol 1146
HBLS, Bd. 5, S. 328–329 — „NUGLAR“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 328–329 — „NUGLAR“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934