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Arogno
Das Wappen von Arogno im Kanton Tessin (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
(Kt. Tessin, Bez. Lugano. S. GLSJ. Politische und Kirchgem. Frühere Formen: Rognium, Aronium, Roqno, Aurogno, Arognio. 810 wird die St. Niklauskirche, 870 die St. Vitaliskirche bereits erwähnt. Die St. Michaelskirche und nicht diejenige vom Heiligen Kreuz, wie Rahn irrtümlicherweise behauptet, stammt, wenigstens in einzelnen romanischen Teilen, aus dem: 12. oder 13, Jahrh. Ende 1797 erhob sich zwischen Arogno und der italienischen Enklave Campione ein Streit um die Gebietsgrenzen und endigte erst am 5. x. 1861 nach langen Unterhandlungen zwischen denschweizerischen, lombardischen und italienischen Behörden durch gütliche Uebereinkunft. Am 24. II. 1798 trat Arogno der damals verkündeten Republik der «Pieve di Riva San Vitale» bei. Arogno löste sich am 5. m. 1581 von Riva San Vitale ab und bildete eine unabhängige Kirchgem. Die St. Stephan gewidmete Pfarrkirche ist nur die 1581-1630 vorgenommene Vergrösserung einer sehr alten Kapelle, die'wahrscheinlich ins 11. Jahrh. zurückreicht. Nach dem Bericht der von Mgr. Ninguarda vorgenommenen Pfarrvisitation wäre St. Blasius die erste Pfarrkirche. Diese nicht mehr bestehende Kapelle erhob sich wahrscheinlich auf dem Platz, wo man im 17. […]
HBLS, Bd. 1, S. 479 — „AROGNO“ · auf Deutsch · Auszug
Ältere Namensformen
Rognium, Aronium, Roqno, Aurogno, Arognio
HBLS, Bd. 1, S. 479 — „AROGNO“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 479 — „AROGNO“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934