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Bissone
Das Wappen von Bissone im Kanton Tessin (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →gehärm t mit einem schwarzen, goldgekrönten Löwen
HBLS, Bd. 2, S. 279–280 — „BISSONE“ · auf Deutsch
Geschichte
Politische und Kirchgem. Frühere Formen: Blexuno, Blixuno (vor 962), Blascono 962, Bissione, Bissono, Bisono, Bissunio (15. Jahrb.). B. wird 852 zuerst erwähnt; im 10. Jahrh. besass dort das Kloster S. Salvatore bei Pavia Güter, ebenso das Kloster S. Ambrogio von Mailand. In der 2. Hälfte des 15. Jahrh. war es ein Zentrum des Widerstands der Ghibellinen. Im Mittelalter musste B. ein Schloss in der Nähe der Kirche besessen haben; es wird noch 1439 erwähnt. Während des ersten Villmergerkriegs erklärte sich die Gem. B. mit Capolago und Melano im Gegensatz zu den ändern Gem. der Vogtei, die sich zur Neutralität entschlossen hatten, zum Kriege bereit; deswegen brauchten sie nicht, wie die ändern, die auferlegte Busse zu bezahlen (1656). Die Eidgenossen gaben B., Melide und Morcote das Monopol zur Versorgung Luganos mit Fischen. Nach dem 15.11. 1798 schlugen die Patrioten u. die Zisalpiner ihr Hauptquartier in B. auf, das sie befestigten und von wo aus sie ihre Einfälle in die Nachbarschaft unternahmen. Am 23. II. trat B. in die Republik der pieve Riva S. Vitale ein; am 3. März wurde es von den Luganern angegriffen; […]
HBLS, Bd. 2, S. 279–280 — „BISSONE“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
962 · Blexuno, Blascono 962, Bissione, Bissono, Bisono
HBLS, Bd. 2, S. 279–280 — „BISSONE“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 279–280 — „BISSONE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934