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Sorengo
Das Wappen von Sorengo im Kanton Tessin (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Pfarrei. Sou ren go 1189; Sourenco 1270; Superhenco und Sup erengo 1298; Sop ren go 1490. Die nach Lavizzari 1850 angeblich in S. gefundene nordetruskische Inschrift stammt in Wirklichkeit aus Sonvico. Die Gemeinde wird mit ihrem Podestà schon 1298 erwähnt; in der 1. Hälfte des 15. Jahrh. musste sie dem Herzog von Mailand 7 Soldaten stellen. Der Weiler Cortivallo besass eine gewisse Autonomie und wird noch 1747 als Gemeinde erwähnt. 1189 erwarb das Kapitel San Lorenzo von Lugano in S. Zehntenrechte; seit 1265 ist von Besitzungen von Sant’Abbondio von Corno die j Rede; die Güter der Kathedrale von Como in S. werden 1298 genannt. Damals stand in S. ein Schloss, wahrsch. in der Nähe der heutigen Kirche. In S. kam bisweilen der allgemeine Kongress der Talschaft Lugano zusammen. Kirchlich gehörte S. zur Pfarrgem. Lugano, von der ein Chorherr den Gottesdienst versah; 1469 wird ein Kaplan genannt. Die Pfarrei geht auf 1773/1776 zurück. Die Kirche S. Maria findet schon 1298 Erwähnung, wurde 1566-1576 neugebaut und 1576 geweiht. Man sieht noch Ueberreste von Fresken des alten Gebäudes. Die St. Josephs-Bruderschaft wurde 1683 gegründet; […]
HBLS, Bd. 6, S. 475 — „SORENGO“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1270 · Sourenco 1270
HBLS, Bd. 6, S. 475 — „SORENGO“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 475 — „SORENGO“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934