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Val Mara
Das Wappen von Val Mara im Kanton Tessin (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →In Weiss über einer blauer, leicht erniedrigter Wellenleiste eine Pfingsrose in natürlichen Farben, beseitet von je zwei grünen lanzettenförmigen Blättern, im Schildfuss drei grüne fünfstrahlige Sterne (2,1).
SWF — „Val Mara“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Gemäss der Gemeinde besteht das Wappen aus folgenden grafischen Elementen: " Der einzigartige Hintergrund, der die Einheit des Territoriums und seine Natur in seinen vielfältigen Komponenten symbolisiert: Die zentrale horizontale Welle, die das Wasser darstellt (Mara-Bach und See), die auf dem Gebiet der neuen Gemeinde sichtbar und vorhanden sind; die grafische Darstellung der Pfingstrose des Monte Generoso, Symbol des Berges, der das Gemeindegebiet dominiert, symmetrisch und grün wie die Natur; Die Sterne repräsentieren die drei Gründungsgemeinden. Der Stern symbolisiert heraldisch das Streben nach Höherem und Erhabenem. Er gilt seit jeher als positives Symbol und drückt den Wunsch nach Glück und Wohlbefinden und damit nach einer harmonischen Entwicklung der neuen politischen Gemeinschaft aus ." Die Pfingstrosen ( Paeonia ) sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse ( Paeoniaceae ) und umfasst 32 Arten. Die Pfingstrose dominiert das Wappen. Val Mara ist die einzige Gemeinde in der Schweiz mit diesem Motiv, mit grosser Wahrscheinlichkeit sogar in Europa. Die Pfingstrose gehört nicht zu den Rosengewächsen (Heckenrose, Erdbeere, Obstbäume aller Art, usw.). […]
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Geschichte
Ab dem Jahr 2022 sind die drei Gemeinden Maroggia, Melano und Rovio unter dem neuen Namen Val Mara vereinigt
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Heraldische Beurteilung
Nun, was ist die Symbolik einer Pflanze mit abgeschnittenen Blätter? Heisst das, dass der Mensch mit seinem Wirken in die Natur eingreift und sie schädigt? A uch die Wellenleiste, Symbol für die Mara, ist heraldisch nicht korrekt dargestellt. Die Aussage, dass die Welle zentral sei, stimmt nicht. Sie ist etwas nach unten verschoben, damit für die Pfingstrose mehr Platz zur Verfügung steht. Nach den heraldischen Regeln müsste die Wellenleiste entweder genau in der Mitte liegen oder dort, wo der Schildfuss beginnt, der den untersten Viertel oder Fünftel des Schildes einnimmt. G rundsätzlich gilt innerhalb der Regeln Gestaltungsfreiheit. Zur Gestaltung äussern wir uns grundsätzlich nicht, denn das Wappen kann jederzeit innerhalb der Gestaltungsregeln und der Blasonierung (Beschreibung in der Fachsprache) geändert werden. Aber die Sterne in diesem Wappen wirken stumpf und plump. Die Strahlen sind viel zu kurz. Interessant ist allerdings die Farbe grün. Auch hier ist es das einzige Wappen in der Schweiz mit grünen Sternen. Merkwürdig sind aber die Ausführungen der Gemeinde, insbesondere was ein Stern gemäss der Heraldik alles verkörpern soll. Grundsätzlich kennt die Heraldik nur zwei Symbolsierungen: a) Heiligenattribut von Maria, der Mutter Gottes; b) Zählinstrument (beim Wallis seit dem Ende des 15. Jahrhunderts). Der Vorstellung, dass die Sterne tatsächlich nur das Höhere und Erhabene garantieren sollen, steht die Volksweisheit entgegen, wonach gescheiterte Vorhaben unter einem schlechten Stern standen,
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Gemeindefusion
2022: Maroggia, Melano, Rovio → Val Mara
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Quellen
- SWF — „Val Mara“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Val Mara auf:
- Maroggiafusioniert 2022
- Melanofusioniert 2022
- Roviofusioniert 2022