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Attinghausen
Das Wappen von Attinghausen im Kanton Uri (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Pfarrei. Name: «bei den Häusern der Attinge» (— Leute des Atto). Einzelne Reim wesen erscheinen zuerst im Zinsrodel der Fraum ü n sterabtei Zürich. A. gehörte im Mittelalter zur Pfarrei Altdorf; 1485 wurde ein eigener Priester angestellt und 1809-1810 eine zweite Pfründe gestiftet. Das T aufrecht erhält A. am 3. IX. 1547, die vollständige Abtrennung erfolgte aber erst später. Von der ältesten romanischen Kapelle ist noch der Turm und ein Teil der Kirchenmauer erhalten. Jene Kirche, welche am 15. v. 1546 eingeweiht wurde, brannte 1769 mit dem Pfarrhof ab. Der folgende Neubau erfuhr 1895 unter Pfarrer A. Denier eine durchgreifende einheitliche Renovation. 1546 fand die Einweihung des Beinhauses neben der Pfarrkirche statt und 1723 diejenige der Kapelle St. Onophrio. Das pergam entene Jahrzeitbuch beginnt 1501, das Taufregister 1624. 1608 gründete Ratsherr Jakob Plätteli auf seinem Landgut ein Frauenkloster vom 3. Orden des hl. Franziskus. Die Zahl der Klosterfrauen vermehrte sich allmählich von 4 auf 38. Am 20. xn. 1676 brannte diese Ansiedelung ab und wurde nach Altdorf verlegt. Die Um fassungsmauern der Klostermatte und das ehemalige Kaplaneigebäude stehen noch. […]
HBLS, Bd. 1, S. 500 — „ATTINGHAUSEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 500 — „ATTINGHAUSEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934