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Gurtnellen
Das Wappen von Gurtnellen im Kanton Uri (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Polit. Gem., die die Pfarreien Gurtnellen und Wyler, sowie Teile der Pfarreien Amsteg und Silenen um fasst. Name vom lateinischen curtis = Hof. Romanische Ortsnamen sind noch: Fäscha, Frutt, Gand, Gornern, Gapyl, Intschiu. a. Den Romanen folgten Alamannen, die folgende Siedelungen gründeten: Opplingen, Memmingen, Richlingen, Ruoppoldingen, Hottingen, Nentringen, Heim ingen usw. Im 14. Jahrh. hatte das Fraumünster bedeutende Besitzungen zu G., wo der alte Gotthardsaumw egvorbeiführte. Die «Nachbarschaft» auf G. wird genannt 1509 und 1535. Eine Kapelle daselbst wird erstm als 1504 erwähnt, neu erbaut 1783 und ist dem hl. Michael geweiht. Die Kuratkaplanei als Filiale der Pfarrei Silenen wurde 1689 errichtet, zur Pfarrei erhoben und von Silenen abgetrennt 1903. Kapellen zu Intschi, Richlingen und Stäubenwald. Die Pfarrei Wyler wurde 1916 errichtet und von G. abgetrennt. Eine Schule entstand auf G. wohl zugleich mit der Kuratkaplanei; 1718 wird der Kaplan verpflichtet, Schule zu halten; 1882 wird diese den Lehrschwestern von Menzingen übergeben. Die Schule in Wyler besteht seit 1907. Das elektrische Kraftwerk Arni mit Stausee ist seit 1910 im Betrieb. Bevölkerung: 1920, 1648 Einw.
HBLS, Bd. 4, S. 29 — „GURTNELLEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 29 — „GURTNELLEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934