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Prilly
Das Wappen von Prilly im Kanton Waadt (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau ein geschweifter goldener Sparren, belegt mit einem senkrecht gestellten weissen Pfeilu
HBLS, Bd. 5, S. 503–504 — „PRILLY“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem. Presliacus 976; Prillie 1228. P. gehörte im Mittelalter dem Bischof von Lausanne. Dieser belehnte damit die Ritter von Prilly, aber 1398 kam die Herrschaft an die Penthérea, 1480 an die Russin und an die Prez. François Gimel, früher Vogt von Lausanne, vereinigte die versch. Teilrechte in seiner Hand, und sein Sohn Etienne, ein früherer Domherr, fügte noch die Rechte des Kapitels von Lausanne zu P. dazu. 1573 ging die Herrschaft an Isbrand Daux, den spätem Bürgermeister, sowie an seinen Neffen Isbrand de Crousaz über. Nach der Verschwörung des Isbrand Daux übergab Bern 1589 die ganze Herrschaft seinem Neffen, der ihn angegeben hatte. Nach den Crousaz kam P. an die Rosset, die 1729 die Herrschaft an die Stadt Lausanne verkauften. Die alte Kirche von P. war dem hl. Martin geweiht und war 1228 eine Pfarrkirche; sie befand sichmitten im Dorf, am Platze des 1910 erbauten Schulhauses und bestand bis 1765. Dam als wurde an ihrem jetzigen Standort eine andere Kirche gebaut; bei dieser Gelegenheit fand man Spuren aus der Römerzeit, u. a. Statuen. Taufregister seit 1589, Eheregister seit 1595, Sterberegister seit 1729. — DHV. [M. R.] PRIMAVES l. […]
HBLS, Bd. 5, S. 503–504 — „PRILLY“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
976 · Presliacus 976, Prillie 1228
HBLS, Bd. 5, S. 503–504 — „PRILLY“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 503–504 — „PRILLY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934