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Champéry
Das Wappen von Champéry im Kanton Wallis (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →von Rot mit einem Reiter in silberner Rü stung, der eine erhobene Axt hält
HBLS, Bd. 2, S. 557–558 — „CHAMPÉRY“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrei. Ch. gehörte früher zum Gemeinwesen und zur Pfarrei Vald ’Hliez, dessen Geschicke es teilte. Es löste sich davon ab, um 1839 eine besondere Gemeinde und 1857 eine eigene Pfarrei zu bilden. Militärisch gehörte Ch. zum Banner des Gouvernement Monthey. 1715 kauften sich die Zinsleute von Ch. von der Todfallpflicht los. In Ch. bestand seit dem 14. Jahrh. eine St. Theodul geweihte Kapelle, die vom Propst von Illiez oder dessen Vikar bedient wurde. 1723 in ein Rek to rat verwandelt, wurde sie 1725 durch ein neues Gebäude ersetzt. Die heutige Kirche stammt von 1898. — Vergl. Gremaud. — de Rivaz: Topographie. — de Claparède: Le Vald’Illiez. — Abbé Clément: Ms.— Gem. Arch. [Ta.] CHAMPION. Siehe Gampelen. CHAMPION. Aus Maurienne stammendes edles Geschlecht; aus ihm stam men im Kt. Waadt unter der Herrschaft Savoyens zahlreiche Beam te und geistliche Würdenträger. — 1. Antoine, Kommissär der savoyischen Lehen, Herr von Lignerolies und Ballaigues 1360. — 2. Antoine, Sohn von Nr. 1, kaufte 1377 mit seinem Bruder Jakob die Herrschaft Vaulruz; kaiserlicher Richter in Lausanne 1370, Vogt von Lausanne 1417-1418. — 3. Jacques, Sohn von Nr. 1, Dr. […]
HBLS, Bd. 2, S. 557–558 — „CHAMPÉRY“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 557–558 — „CHAMPÉRY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934