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Eischoll
Das Wappen von Eischoll im Kanton Wallis (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Kirchdorf. Oiselz 1250; Oysez 1267; Oysel 1286; Oysol 1336; Eysoll 1418. Die erste Bauernzunft des Berges E. geht auf den 10. II. 1538 zurück. Sie enthält Bestimmungen über Bannwälder, Waldfrevel, Bauholz, Bürgerrecht und Weidgang. Die drei Weiler Ried, Brunnen (Hauptdorf) und Oberhiiseren bildeten die drei Drittel der Bergschaft; sie hiessen im 16., 17. und 18. Jahrh. Gemeinden und schlossen sich bei der franz. Revolution in eine Gem. zusammen. E. gehörte im 13. und 14. Jahrh. den Herren von Turm von der Gesteinburg. Als diese 1376 vertrieben wurden, kam es unter die Oberhoheit der 5 oberen Zehnten und bildete einen Bestandteil der Kn stia nei von Niedergestein. E. und Niedergestein kauften sich am 23. vm. 1790 gemeinsam los um 10 500 11. Das Dorf ist seit der grossen Feuersbrunst von 1877 zum grossen Teile neugebaut worden. Kirchlich ursprünglich zu Niedergestein eingepfarrt, wurde E. 1766 eine eigene Pfarrei und baute 1866 seine neue Kirche. Bevölkerung: 1798, 260 Einw.; 1920, 481. — Archiv von Eischol. [L. Mr.] EISENBAHNEN; EISENBAHNPOLITIK. Das allererste Teilstück einer Eisenbahn auf Schweizerboden war die am 15. vi. […]
HBLS, Bd. 3, S. 23–24 — „EISCHOL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1418 · Eysoll 1418
HBLS, Bd. 3, S. 23–24 — „EISCHOL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 23–24 — „EISCHOL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934