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Evolène
Das Wappen von Evolène im Kanton Wallis (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Liegender Halbmond, darüber Sonne und zwei Sterne von Gold in Blau
HBLS, Bd. 3, S. 103 — „ÉVOLÈNE“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem. Frühere Formen: Evelina, Ewelina, Ewolenaz. Sie bildete früher mit St. Martin die politische und Kirchgem. Hörens, nach welcher später das ganze Tal benannt wurde. Ê. gehörte den d ’Ayent, de Langin, de Bex, später dem Kapitel Sitten, welches 1195 die de la Tour mit dem Gebiet am linken Ufer der Borgne und die de Raron de Montvillemit dem am rechten Ufer belehnte; der letzte Vertreter der Raron war der Fürstbischof Wilhelm VI., f 1451. Die Rechte der de la Tour gingen 1375 und diejenigen der Raron 1451 an das Bistum über, das gemeinsam mit dem Kapitel É. bis 1798 besass. [Ta.] EWATINGEN, von. Ein nach dem im badischen Amt Bonndorf gelegenen Burgsitz Ew atingenbenanntes Adelsgeschlecht der Stadt Schaffhausen. Wappen; gespalten von Silber mit blauem Löwen und Blau. Eberhard wird 1281 genannt'; Johann, 1335 und 1341 Bürger zu Schaffhausen. — Konrad und sein Sohn Hans verkaufen 1353 dem Spital zum hl. Geist ihr Gut zu Trasadingen, letzterer 1357 sein «Holz» zu Guntram ingen an Johann den Filinger. — Die Burg E., ein Raubnest, wurde 1370 von den Schaffhausern zerstört. — US. — Riieger: Chronik. — Kindler von Knobloch: Oberbad. Geschlechterbuch. [W.-K.] EWIG. […]
HBLS, Bd. 3, S. 103 — „ÉVOLÈNE“ · auf Deutsch · Auszug
Ältere Namensformen
Evelina, Ewelina, Ewolenaz
HBLS, Bd. 3, S. 103 — „ÉVOLÈNE“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 103 — „ÉVOLÈNE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934