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Grächen
Das Wappen von Grächen im Kanton Wallis (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gern, u. Pfarrei; de Grangiis 1295; Grenekun 1303; Grenkun 1307; Grenlce 1323. Die Gem. G. hatte im 13. Jahrh. ihre Hu ob dienste, servitia quibus dicitur Huobdiensta (Reg. Visp. 38), die für die Weiler Im Asp und Zem Tan eigens genannt sind. 1505 kaufte sie sich um 30 ß" Jahres gü lt von den Zehnten frei, welche der Dekan von Sitten auf ihrem Gebiete bisher bezogen hatte. 1553 gab sie sich Gem eindestatutenmit Bestimmungen über Wasserkehr am Sonntag, Wald, Burgrecht und Kirchenpolizei. G. ist die Heimat der später in Visp. Baltschieder, Raron usw. mächtigen Familie Asperlin oder Esperlin, die dem Weiler Ira Asp ihren Namen verdankt. Ebenso ist G. der Geburtsort der zwei bekannten Humanisten Simon Steiner (Lithonius) (s. d.) erstlich zu Visp, von 1256 an zur Filial- und von 1535 an zur Pfarrkirche von Stalden. Zwar ordnete Bischof A. von Gualdo schon 1433 die Stiftung einer Pfarrpfründe an; doch die Stiftung kam wieder in ’s Stocken und wurde erst 1750 durch Errichtung der Pfarrei vollkommen. — Arch. Valeria. — Gremaud II - III. [L. Mr.] GRÆCHWIL
HBLS, Bd. 3, S. 643 — „GRÆCHEN“ · auf Deutsch
Erste Erwähnung
1295 · Grangiis 1295, Grenekun 1303, Grenkun 1307, Grenlce 1323
HBLS, Bd. 3, S. 643 — „GRÆCHEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 643 — „GRÆCHEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934