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Saint-Martin (VS)
Das Wappen von Saint-Martin (VS) im Kanton Wallis (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →ein Kreuz (Farben un bekannt)
HBLS, Bd. 6, S. 12 — „SAINTMARTIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf, benannt nach dem Patron der Kirche, um die herum es im 12. Jahrh. erstand. Es gehörte savoyischen Lehenträgern, den Ayent, Bex, vom Turn-Gestelenu. a. und kam schliesslich in Besitz des Bischofs und des Kapitels von Sitten. Die Gemeinde, die seit dem 13. Jahrh. bezeugt ist, versammelte sich im Dorfe Suen unter dem Vorsitz des Grundherren oder der zwei Metrale von Ayent und Bex. Nach der Eroberung des Unterwallis hatte St. M. seinen Vertreter im kantonalen Landtag. Beim Bischof und Kapitel löste die Gem. nach und nach die Feudallasten ab. Sie teilte sich in die Viertel St. Martin, Suen, Eison und La Luette. 1882 teilte sich das Eringertal in die zwei Gemeinden Evolène und St. Martin, die schon von 1723 an zwei Pfarreien bildeten. Bis zu diesem Zeitpunkt war St. M. der Sitz der Pfarrei Hörens. Die heutige Kirche stammt von 1723. — Gremaud. [Ta.] (Kt. Neuenburg). Siehe Cl-IÈZARD-Saint Martin., de, Familien der Kte. Freiburgund Waadt. A. Kanton Freiburg. Adelige Familie von Estavayer le Lac, wo sie in der 2. Hälfte des 13. Jahrh. erscheint; sie erlosch vermutlich Ende des 15. oder anfangs des 16. Jahrh. — 1. Ulrich, Junker 1288. — 2. Pierre von Estavayer, gen. […]
HBLS, Bd. 6, S. 12 — „SAINTMARTIN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 12 — „SAINTMARTIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934