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Staldenried
Das Wappen von Staldenried im Kanton Wallis (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot ein weisses Kreuz auf einem weissen Schädel, umwunden von einer grünen Schlange und beseitet von 2 goldenen Sternen
HBLS, Bd. 6, S. 521 — „STALDENRIED“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrei. Zum Kirchdorf Ried gehören die Weiler Kleeboden, Finnelen und Gspon, früher Gotspon und Getzpon gen., das einen Teil des Wintersauch Pfarrer und Lehrer bewohnen. Die vier Weiler gaben sich bereits 1548 ihre Burgersatzung über ihre jährlich gewählten Gew althaber, ihr Schiedsgericht, über Alpen, Weidgang und Holzschlag, ergänzt 1578 und 1588. Das Einkaufsrecht war 1879 zu 700 Fr. festgesetzt. 1535 trafen die Wassergeteilen der «Ricderin»über die obere Wasserleite aus dem Mundwaldbach Verordnungen, die durch den Schiedsspruch von 1588 zwischen St. und Eisten näher bestimmt wurden. 1641 wurde das Wasser aus dem Vetlisbach aufgekauft und verteilt. 1543 wurde das Gebiet gegen die Gem. Niederrussen abgegrenzt. Kirchlich zu Stalden gehörig, wurde St. 1818 ein Rek to rat und 1869 eine selbständige Pfarrei, nachdem sein erstes Gotteshaus, die Dreifaltigkeitskapelle, schon 1699 eingeweiht worden war. Bevölkerung: 1798, 186 Einw.; 1920, 356. — Ortsarchiv. [ L. Mr. ] STALDER. Familien der Kte. Bern, Luzern, Unterwalden. A. Kanton Bern. Sehr stark verbreiteter Familienname, dessen Träger in zahlreichen Ortschaften der Amtsbez. […]
HBLS, Bd. 6, S. 521 — „STALDENRIED“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 521 — „STALDENRIED“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934