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Vionnaz
Das Wappen von Vionnaz im Kanton Wallis (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Silber eine grüne steigende Spitze
HBLS, Bd. 7, S. 293 — „VIO NNAZ“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Rodolphe, Pfarrer von Prarom an 1644-1651, Pfarrer und Dekan von Marly 1655-1679, stiftete 1666 die Kapelle von Klein-Marly, tin Marly 3. II. 1679. — J. Guiny: Begeste de Llauterive. — A. Dellion: Diet. VI, PL 424; VIII, p. 324, 334; IX, p. 201; XII, p. 147, 153, 160. — Sammlung Gremaud, Nr. 48 (Ms. im Staatsarch. Freiburg). [j. n.] B. Kanton Waadt. Familien von VufTlens le Château (1490), St. Livres (vor 1572), u. Aubonne (1735). •— Paul, 27. vii. 1 83 0 - 16. i. 1914, Pfarrer in Granges 1856, Pam pigny 1858, Étoy 1866-1896, Gründeru. Konservator des waadtländischen historischen Museums, Verfasser der Monuments préhistoriques clé la Suisse occidentale et de la Savoie, Zeichner der Illustrationen des Bandes Au Peuple vaudois (1903). — PS 1914.
HBLS, Bd. 7, S. 293 — „VIO NNAZ“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf mit römischen Funden. Von 1025 an gehörte sein Gebiet mit Revereulaz und Torgon dem Priorat Lutry, das in V. durch einen Prior vertreten war. Dieser üb te alle Lehen rech te. samt der hohen Gerichtsbarkeit aus, wobei allerdings der Vollzug von Todesurteilen dem Kastlan von Chillon Vorbehalten blieb. Die niedere Gerichtsbarkeit wurde vom Metral ausgeübt. Nach der Besetzung des Gebiets von Monthey 1536 kauften die Oberwalliser um 1570 die Rechte des Priors zurück. Sie behielten den Metral bei, betrauten aber einen besonderen Beamten mit der Ausübung der hohem Gerichtsbarkeit, später den Kastlan von Bouveret, der in der Porte du Scex residierte. Seit 1798 bildet V. eine Gemeinde mit Revereulaz und Torgon. Das Dorf brannte 1800 ganz nieder. Die Kirchgem. VIRA GAMBAROGNO 271 scheint sehr alt zu sein. Die Pfarrei Revereulaz lüste sich 1798 davon ab. Die erste Kirche wurde bis 1588 benutzt; die zweite, deren Turm noch heute steht, wurde 1910 durch das heutige Gebäude ersetzt. Die Kollatur wurde schon vor 1570 vom Staate Wallis ausgeübt; 1901 ging sie an das Bistum über. [Ta.] VIONNET. Familien der Kte. Freiburg und Waadt. A. Kanton Freiburg. […]
HBLS, Bd. 7, S. 293 — „VIO NNAZ“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 293 — „VIO NNAZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934