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Uster
Das Wappen von Uster im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →gespalten, rechts von Silber, links von Rot mit zwei silbernen Querbalken (Wappen der Herren von Uster)
HBLS, Bd. 7, S. 197–198 — „USTER“ · auf Deutsch
Geschichte
Politischeu. Kirchgemeinde, urspr. Ustra, später Ustri. Pfahlbauten fanden sich am Greifensee bei Riedikon aus neolithischer Zeit, Funde aus der Bronzezeit in Nänikon, keltische Grabhügel längs des «Herweges». Ein 1694 in den Fundamenten des Pfarrhauses aufgefundener Merkur lässt verm uten, dass eine römische Strasse durch U. führte. Gräber aus der alam annisclien und fränkischen Zeit bei Freudwil, Winikon und Nänikon. Im Spätmittelalter gab es in Oberuster, Freudw il, Werrilton und Nänikon freie Güter; die Satzungen waren in der Öffnung von Nossilton 1431 niedergelegt. In Sulzbach und Riedikon waren Gotteshausgüter, in den Hof Mönchaltorfgehörig, in Niederuster Lehenhöfe des Schlosses Greifensee. In Nossikon und einem Teil von Kirchuster waren die Herren auf der Burg Uster Grundherren. Die niedere Gerichtsbarkeit stand in Sulzbach und Riedikon beim Landvogt in Grüningen, in Nossikon und Wermatsw il bei den Herren auf der Burg Uster, in Kirchuster teils bei denselben, teils beim Inhaber des Laubishofes (Kloster Rüti), an allen ändern Orten beim Besitzer der Burg Greifensee. U. […]
HBLS, Bd. 7, S. 197–198 — „USTER“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 197–198 — „USTER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934